Unter Harmoniemusik versteht man Ensembles aus Holz- und
Blechbläsern, eine Tradition, die ungefähr um 1770 entstand und
besonders für Freiluftkonzerte oder Tafelmusiken eingesetzt wurde.
Die übliche Besetzung besteht aus einem Bläseroktett mit je zwei
Oboen, Klarinetten, Hörnern und Fagotten sowie einem Kontrafagott
oder Kontrabass.
Die „Marburger Harmoniemusik“ ist ein Zusammenschluss von Lehrern
der Marburger Musikschule mit Solo-Bläsern der Marburger
Philharmonie und des Universitätsorchesters Gießen. Das Ensemble
trifft sich seit 2014 nur einmal im Jahr zu einer intensiven Probenphase
mit anschließenden Konzerten. In den letzten Jahren wurden dabei u.a.
das Beethoven-Programm „Just Ludwig“ sowie Bearbeitungen der
Opern „Don Giovanni“ und „Carmen“ sowie das Ballett „Der
Nussknacker“ aufgeführt. Vor zehn Jahren war die Marburger
Harmoniemusik schon einmal zu Gast in Michelbach, damals in der
Kulturscheune. Auf dem Programm steht diesmal Musik der Wiener
Klassik mit Werken von Haydn, Krommer u.a.
Bläserserenade mit der Marburger Harmoniemusik
